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BMU-Schnittstelle

Gemäß §18 der Nachweisverordnung haben die Nachweispflichtigen und die Behörden die Nachweisdokumente als "...strukturierte Nachrichten unter Verwendung der standardisierten Schnittstellen nach den Vorgaben der Anlage 3 ... zu übermitteln". Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hat die entsprechende Schnittstellenstruktur auf seiner Homepage bekannt gegeben (s. BMU-Homepage).

Die aktuelle Version der BMU-Datenschnittstelle ist die Juni 2008 veröffentlichte Version 1.04. Beachten Sie bitte, dass im März 2009 eine Korrektur zur Dokumentation der BMU-Datenschnittstelle veröffentllicht wurde.

Die BMU-Datenschnittstelle auf Basis des XML-Formats legt damit als universelles Austauschformat die gemeinsame Sprache der verschiedenen Anwendungssysteme im elektronischen Abfallnachweisverfahren verbindlich fest. Sie löst damit die BUDAN-Schnittstelle ab.

Die verschiedenen Anwendungssysteme für das elektronische Abfallnachweisverfahren müssen in der Lage sein, die Nachrichten entsprechend der BMU-Datenschnittstelle zu lesen, zu erstellen, zu bearbeiten und zu signieren. Das von allen Bundesländern eingesetzte EDV-System ASYS (s. www.asysnet.de) "versteht" und "spricht" in diesem Sinne bereits seit 2007 die neue BMU-Datenschnittstelle. 

BMU-XML-Viewer

Zur Anzeige der Dokumente auf Basis der BMU-Datenschnittstelle hat die Länderarbeitsgemeinschaft GADSYS ein Software-Programm  - den sogenannten "BMU-XML-Viewer" - entwickeln lassen. Mit diesem können die Dokumente auf Basis der BMU-Datenschnittstelle in einem den amtlichen Papierformularen ähnlichen Layout zur Anzeige gebracht werden. Eine Bearbeitung ist jedoch nicht möglich.

Fragen zur Bedienung des BMU-XML-Vierwers sowie Hinweise zur Optimierung des BMU-XML-Viewer senden Sie bitte ausschließlich per E-Mail an das Service-Help-Desk. Bitte beschreiben Sie Ihren Optimierungswunsch dabei möglichst genau und übersenden Sie ggf. entsprechende Beispieldokumente. Wir werden uns dann um baldige Umsetzung im Rahmen der Programmpflege bemühen.

Die aktuelle Version des BMU-XML-Viewers ist die Version 2.8.4 (veröffentlicht am 19.09.2013). Die Version 2.8.4 unterscheidet sich von der Vorgängerversion 2.8.3 durch kleinere Fehlerbehebungen und Optimierungen. Zu den durchgeführten Optimierungen gehört neben einer verbesserten Darstellung der BMU-Quittungen unter anderem auch eine Angleichung der im BMU-Viewer angezeigten laufenden Nummerierung der Layer an die Vorgaben der BMU-Schnittstelle. Zukünftig werden auch im BMU-Viewer die Layer beginnend vom innersten, ältesten Layer bis zum äußersten, jüngsten Layer durchnummeriert.

Der BMU-XML-Viewer steht allen Nachweispflichtigen hier zum kostenlosen Download zur Verfügung. Bitte beachten Sie die in der readme-Datei enthaltenen Hinweise. Sie finden dieses Dokument nach der Installation im Verzeichnis ..\Programme\BMU-Viewer.

Für Entwickler kann hier eine API-Variante des aktuellen BMU-Viewers heruntergeladen werden. Beachten Sie dabei , dass durch die Änderung der Layernummerierung (s. oben) Anpassungen beim externen Aufruf des BMU-Viewers notwendig sind. Zudem steht Ihnen hier die in den BMU-Viewer eingebundene Prüfbibliothek zur Prüfung von BMU-XML-Dokumenten auf die Einhaltung der Festlegungen aus der Dokumentation zur BMU-Schnittstelle sowie aus den konkretisierenden Hinweisen als eigenständige Programmbibliothek zur Verfügung.

Elektronische Führung von Begleitformularen

Nach der erfolgreichen Einführung des elektronischen Abfallnachweisverfahrens entsprechend der NachwV auf nationaler Ebene besteht bei vielen Beteiligten der Wunsch, auch bei der Durchführung des Notifizierungsverfahrens entsprechend der EU-AbfallverbringungsV elektronische Verfahren nutzen zu können. Bei der Einführung entsprechender Verfahren sind zunächst die rechtlichen Voraussetzungen zu beachten. Zudem ist es notwendig, ein zwischen den beteiligten Behörden und den Anbietern von entsprechenden Softwarelösungen abgestimmtes Verfahren festzulegen.

Die Länderarbeitsgemeinschaft GADSYS hat eine entsprechende Verfahrensbeschreibung zur elektronischen Führung von Begleitformularen unter Einbeziehung der zuständigen deutschen Behörden erarbeitet. Das durch die überwiegende Mehrheit der in Deutschland für das Notifizierungsverfahren zuständigen Behörden genutzte Abfallüberwachungssystem ASYS ist für den Empfang entsprechend der Verfahrensbeschreibung elektronisch geführter Begleitformulare ertüchtigt.

Die Verfahrensbeschreibung zur elektronischen Führung von Begleitformularen kann von Interessierten per E-Mail (an j.woetzel@goes-sh.de) von der IKA angefordert werden.

Konkretisierende Hinweise zur BMU-Schnittstelle

aus der Praxis der Nutzung des eANVs haben sich eine Reihe von Fragen und Problemen ergeben, die durch die bisherige Dokumentation nicht ausreichend oder nicht eindeutig genug geregelt wurden. Die "konkretisierenden Hinweise zur BMU-Schnittstelle" ergänzen daher die bislang veroffentlichten Erläuterungen zur BMU-XMLSchnittstelle. Das Dokument steht Ihnen rechts zum Download zur Verfügung.

Es handelt sich dabei um die Version 1.0 vom 06.10.2011. Änderungen gegenüber der Version 0.9 vom 22.12.2010 des Dokumentes sind im Text gelb markiert.

Es ist geplant die konkretisierenden Hinweise bei Bedarf fortzuschreiben.

Korrektur der Dokumentation zur BMU-Datenschnittstelle (März 2009)

Bei Versuchen, BMU-Dokumente zu verarbeiten, die auf eine zweite Signatur vorbereitet waren bzw. die mit einer Doppelsignatur an einem Layer (Vier-Augen-Prinzip) ausgestattet waren, waren Probleme aufgetreten. Als Fehlerursache konnte ein Fehler in der Dokumentation der Schnittstelle identifiziert werden. Im Kapitel 4.4.2 der Dokumentation zur BMU-Schnittstelle V1.04 sind zwei Beispiele enthalten. Das erste dieser Beispiele (Variante 1) ist fehlerhaft und kann in der veröffentlichten Fassung nicht verwendet werden, da sich die auf diese Weise erstellten Signaturen nicht verifizieren lassen.

Rechts am Rand steht Ihnen daher eine korrigierte Fassung der Dokumentation zur Ablage der Signaturen an BMU-Dokumenten zur Verfügung. In der Archivdatei befinden sich auch Beispieldokumente, je zwei zu den beiden Varianten der Dokumentation mit jeweils einer und zwei Signaturen. Bei den Beispielen handelt es sich um synthetische Nachweise. Maßgeblich für das Thema der Zweifachsignaturen sind die Signaturen am obersten Layer der Dokumente (ENSNBEHLayer).