VORLUFIGE VERSION ZU TESTZWECKEN!

- Einsatz in Produktivsystemen erfolgt auf eigene Gefahr! -

Die in dieser Archivdatei vorliegende Definition der Datenschnittstelle zum elektronischen Abfallnachweisverfahren eANV ist KEINE OFFIZIELLE VERSION!

Die endgltige Version der Schnittstelle kann Abweichungen von dieser Definition enthalten, auf die ggf. nicht explizit hingewiesen werden wird.

Der IT-Planungsrat des Bundes und der Lnder gibt vor, dass 'alle IT-Verfahren, die dem Bund-Lnder bergreifenden Datenaustausch oder dem Datenaustausch mit Brgern und Wirtschaft dienen, sptestens zum 1. November 2024 konform zur DIN SPEC 91379 sein mssen' (https://www.it-planungsrat.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2019/Entscheidung_2019_53.html?nn=10144556).

Fr die Datenschnittstelle zum elektronischen Abfallnachweisverfahren (BMU-Schnittstelle) ist vorgesehen, diese Konformitt zum 01. November 2022 herzustellen.

Der aktuell gltige Stand der Datenschnittstellendefinition schreibt vor, dass die XML-Dokumente UTF-8-kodiert sein mssen. Hinsichtlich des Umfangs des Zeichen, die in UTF-8 kodiert werden drfen, macht die Schnittstellendefinition keine Angabe. Somit ist der komplette in UTF-8 kodierbare Zeichenvorrat (entspricht dem in UNICODE definierten Zeichenvorrat) im Prinzip schnittstellenkonform.

Mit der Einbeziehung der DIN SPEC 91379 (alias string.latin+ 1.2) in die BMU-Schnittstelle wird der gltige Zeichenvorrat eingeschrnkt! Es wird der Datentyp C der Norm verwendet. Griechische und kyrillische Zeichen sind in diesem Datentyp NICHT ENTHALTEN.

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HINWEIS: Diese Version der vorlufigen Schnittstellendefinition enthlt eine genderte Fassung der Schemadatei din-91379-datatypes.xsd! Sie enthlt KEINE whiteSpace-Facetten - dies war in der vorherigen Fassung der Fall. Die durch diese whiteSpace-Facetten erforderliche Folgenderung des Typs MemoTyp (whiteSpace=preserve -> collapse) entfllt damit; es bleibt bei whiteSpace=preserve.
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Wegen des einschrnkenden Charakters der Einbeziehung von DIN SPEC 91379 in die BMU-Schnittstellendefiniton, wird die vorliegenden vorlufige Version bereitgestellt, um den Softwareentwicklern eine Mglichkeit zu geben, BMU-XML-Dokumente frhzeitig auf enthaltene Zeichen zu berprfen, die ab dem 01. November 2022 zu einer Schemaverletzung fhren werden. Dokumente mit derartigen Zeichen werden nach diesem Stichtag mglicherweise nicht mehr als schnittstellenkonform angesehen werden (die genauen Regelungen mssen noch festgelegt werden)! Nach der DIN SPEC 91379 unzulssige Zeichen fhren zu einer Verletzung der Pattern-Regel fr Zeichenkettenelemente.

Bislang validierbare BMU-XML-Dokumente ohne knftig unzulssige Zeichen sollten sich generell auch mit dieser vorlufigen Schnittstellenversion validieren lassen.

Die Auswirkungen der Beschrnkung des Zeichenvorrats knnen zumindest folgende sein:
- Bislang als schnittstellenkonform validierbare XML-Dokumente verlieren bei einer Prfung gegen die neue Definition diesen Status auf Grund nicht mehr zulssiger Zeichen. Bei gelayerten Dokumenten ist dann eine Weiterverarbeitung durch den folgenden Verfahrensbeteiligten bzw. eine Korrektur oder Ergnzung nicht mehr schnittstellenkonform mglich, wenn knftig nicht mehr zulssige Zeichen im elektronisch signierten Teil des Dokuments enthalten sind.
- Neue schnittstellenkonforme BMU-XML-Dokumente lassen sich nach dem Stichtag nicht mehr aus Datenstzen erstellen oder ergnzen, wenn in den Datenstzen nicht mehr zulssige Zeichen enthalten sind. Diese mssen bei der Erfassung abgewiesen oder ersetzt, respektive bei der Erstellung bzw. Ergnzung der BMU-Dokumente ausgefiltert oder gegen zulssige Zeichen ersetzt werden.
